Alle reden über Vermögenssteuern. Die Grünen Wien setzen Initiativen.
Hans-Peter Haselsteiner (STRABAG) möchte sie zahlen, Claus Raidl (Böhler-Uddeholm) findet sie einen gute Idee, ÖkonomInnen halten sie zur Finanzierung der Krise für unabdingbar. Teile der SPÖ und der Gewerkschaften fordern Vermögenssteuern, nur leider: Sie werden so schnell nicht kommen, der Bundeskanzler legt sich quer, die ÖVP sowieso.
Um diverse Ankündigungen und Willenserklärungen nicht im luftleeren Raum verhallen zu lassen, geben die Grünen Wien allen vermögenden Menschen eine Möglichkeit zu mehr Verteilungsgerechtigkeit beizutragen und freiwillig Vermögenssteuern zu bezahlen.
Es ist jetzt wichtiger denn je.
Die aktuelle Wirtschaftskrise wird auf dem Rücken der ArbeitsnehmerInnen ausgetragen. Gestern wurde uns das erste Sparpaket präsentiert. Ermessensausgaben der Ministerien werden gestrichen. Diese Ermessenausgaben sind aber die Finanzierung und Unterstützung von sozialen Einrichtungen, Beratungsstellen und Selbstinitiativen der Arbeitslosen wie auch der Obdachlosen.
Wir werden mit den Einnahmen des "Vereins für eine freiwillige Vermögenssteuer" ein wenig zur Abfederung dieser Kürzungen beitragen können. Diese freiwillige Steuer geht zu 100% an unabhängige Sozialeinrichtungen. Alle Verwaltungs- und Werbekosten werden von den Grünen Wien getragen.
Natürlich bleibt es Ziel die Vermögenssteuer umzusetzen. Solange die Einführung von Steuern auf Besitz und Vermögen nicht absehbar ist, werden wir mit unserem Verein zeigen, dass es sehr wohl eine Menge Menschen gibt, die bereit sind diese Steuern zu bezahlen.
Download "Brief für eine freiwillige Vermögenssteuer" (pdf)